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[Original] Metal Hammer: Nightwish - Pyros, Würstchen, Opern-Metal (2004-12) - Articles

Pyros, Würstchen, Opern-Metal

Wenn derzeit eine Band Maßstäbe im Metal setzt, dann Nightwish. Mit ihrem aktuellen Album ‚Once’ heimsen Tarja, Tuomas & Co. In ganz Europa Gold oder Platin ein, und für ihre Tour kommen nur noch große Hallen in Frage. Doch verändert der Erfolg die Finnen? Metal Hammer ging mit auf die Reise.

Wie sehr sich seit ihrer ‚World Tour Of The Century’ vor zwei Jahren bei Nightwish die Dimensionen verändert haben, wird sofort beim ersten Konzert klar, das Metal Hammer auf der aktuellen Tour der Finnen besucht. Bei der Color Line Arena, die direkt neben dem HSV-Tempel in den Hamburger Himmel ragt, gestaltet sich selbst die Suche nach dem Hintereingang schwierig. Nightwish-Manager Ewo lotst den Reporter per Kurzmitteilung schließlich zum Gästebereich des hier ansässigen Eishockey-Clubs. Der blonde Finne mit den stets teuflisch dosierten White Russians in Reichweite händigt einen Tour-Pass aus – und los geht der Ausflug in die erfolgreiche Welt des Opern-Metal.

13.Oktober, Hamburg: Hanseatische Höflichkeit
In diesem noblen Schuppen trägt selbst der Sicherheitsdienst einen Anzug mit Krawatte, und auch die Gäste werden äußerst zuvorkommend behandelt. Davon gibt es reichlich, denn die norddeutsche Metal-‚Prominenz’ gibt den Finnen die Ehre. Hier tummelt sich heute die Presse, die Merchandise-Firma und Wacken-Veranstalter Holger Hübner, der bei Fragen nach Nightwish auf dem nächsten Festival nur vielsagend grinst. Wir dürfen also hoffen. Sogar die Band-Umkleide quillt über vor Leuten, was nicht nur Keyboarder Tuomas Holopainen sichtlich Unbehagen bereitet. Schließlich soll die Garderobe spätestens eine Stunde vor dem Auftritt ein heiliger Boden für die fünfköpfige Band sein, in dem Fremde nichts zu suchen haben. Auf der Bühne läuft währenddessen schon das Intro für Timo Rautiainen & Trio Niskalaukaus. Der kahle Finne steht ganz in schwarz zunächst alleine vor den 7.600 Fans, während sich seine Kollegen erst zur Eröffnung mit ‚Kalter Zustand’ blicken lassen. Sichtlich nervös stellt Herr Rautiainen seine mächtigen Songs mit den schrägen deutschen Texten vor, von denen leider nur ein Bruchteil verständlich ertönt. Dennoch wird es ein guter Auftritt des Fünfers, dem die Hamburger zumindest höflich Beifall spenden. Anschließend treffen Sonata Arctica mit dem fetzigen ‚Misplaced’ auf Anhieb ins Schwarze. Ihr gut ausbalanciertes Programm aus flotten Nummern und Power-Ballden heizen die Nord-Metaller kräftig ein, so dass der Headliner eigentlich in aller Ruhe auf die Bühne schlendern könnte. Doch die angespannten, blassen Gesichter der Musiker zeugen vom Gegenteil. Natürlich brandet trotzdem Jubel auf, sobald Nightwish ins Rampenlicht treten. Die Show starte furios mit ‚Dark Chest Of Wonders’ sowie ‚Planet Hell’, untermalt von einer dröhnenden Pyro-Orgie. Tuomas tobt hinter seinem Keyboard, lässt dabei seine Haare und Arme fliegen. Tarja Turunen entwickelte ihre Stimme seit der letzten Tour offenbar noch weiter und trümmert die oft dünnen Gesänge ihrer Konkurrenz in Grund und Boden. „Auf der Bühne wollen wir zermalmend wirken“, kommentiert Tuomas diese Beobachtung später. Selbst wenn es paradox scheint, gelingt das besonders gut mit Balladen. ‚Deep Silent Complete’ fordert die Wunderkerzen heraus und selbst das Cats-Cover ‚Phantom Of The Opera’ lässt anschließend so manche Kinnlade runterklappen, wenn sich Marco und Tarja ein erstklassiges Sängerduell liefern. Die paar spöttisch am Ende ein geworfenen Takes eines Backstreet-Boys-Songs bemerkt hingegen kaum jemand. Auch wenn die Hamburger Nightwish zum Schluss gebührend abfeiern, blasen die Musiker hinterher ein wenig Trübsal. „Wir müssen noch in Tour-Stimmung kommen“, meint Schlagwerker Jukka Nevalainen und versucht das mit ein paar Bier gleich in die Tat umzusetzen. Tuomas zieht sich zunächst zurück, beklagt aber später Fehler in der Pyro-Abteilung: „Diese verdammten Flammen sollen fünf Meter hoch reichen und nicht harmlos verpuffen.“ Ewo nutzt die düstere Stimmung, um seiner Band einen handfesten Streich zu spielen. „Ihr müsst sofort zu einem Interview mit der Lokalpresse kommen“, scheucht der Manager die Truppe kurz nach ihrem Auftritt in sein Büro. Dort erhalten Nightwish jedoch eine Ehrung: Das ‚Goldene Ticket’ für über 50.000 verkaufte Eintrittskarten dieser Tour. Selten sahen Preisträger so sauer aus. „Ich könnte jemanden umbringen“, zischt Tarja im Vorbeigehen, und in einem Fall von Gedankenübertragung kommt Tuomas zwei Minuten später mit exakt dem gleichen Spruch durch den Gang gestiefelt. Zeit für das Hotel.

15.Oktober, Leipzig: Sächsische Gastfreundschaft
Am folgenden Pausentag zuckelt die Truppe im luxuriösen Nightliner gemütlich gen Osten. Ein paar Bierchen heben die Stimmung. Während Bassist Marco Hietala, Jukka und Ewo im ‚Raucherzimmer’ neben dem Fahrer lauthals Dio-Songs mitsingen, genehmigen sich Tarja und Tuomas ein Schnäpschen in der Lounge. An jedem zweiten Rasthof wird der schwedische Fahrer Jonas zum Anhalten genötigt, und wahre Abgründe tun sich auf. Denn das deutsche Leibgericht der Finnen besteht aus Currywurst mit Kartoffelsalat! „Wir haben uns das an den Tankstellen angewöhnt“, gesteht Tuomas ohne reuelos. Damit nicht genug vertilgt Marco im Bus gleich zwei komplette Fleischwürste aus der Mikrowelle, was ihm natürlich auf den Magen schlägt und mehr Alkohol erfordert. Nebenbei offenbart Tarja ihre gewalttätige Ader: „Im Alter von Siebzehn habe ich geboxt, bis ich mir einen Knöchel brach. Seitdem kann ich kein Klavier mehr spielen“, erzählt die zierliche Sängerin. „Aber jetzt möchte ich mit Karate anfangen.“ Da kann sich ihr Gatte und ständiger Begleiter Marcelo wohl auf einiges gefasst machen. Als der Bus nach einem weiteren Abstecher in einen Elektro-Shop zum kollektiven Großeinkauf von Filmen und CDs endlich gegen Abend in Leipzig eintrudelt, gähnt oder schnarcht die ganze Mannschaft bereits. Bis auf Film-Fan Emppu Vuorinen fallen heute alle früh ins Bett, was Marco am nächsten Morgen freudig kommentiert: „Ich war so voll, mir blieb nichts anderes übrig als zu schlafen.“ Nach der Hamburger Halbpleite testet der finnische Pyro-Techniker Markku Aalto seine Effekte heute doppelt gründlich. Gehilfe Anders Berg erteilt Auskunft: „Wir jagen dreizehn große Böller, sechzehn Luftkracher, dreißig Silberdüsen und sechs Silbersterne in die Luft. Dazu kommen sechzehn Flammen, sechsundzwanzig Blitzer, Gasflammen auf dem Podium und vier große Konfettikanonen.“ Die Wucht der Explosionen wirkt auf der Bühne extrem heftig. Die großen Knaller schlagen in die Magengrube, und es wird merklich heiß im Gesicht. Man darf sich fragen: Wie können Tarja und Marco unter diesen Umständen überhaupt noch geradeaus singen? Es scheint zu funktionieren, denn abends erweisen sich die rund 5.000 Leipziger als tolles Publikum. Bereits der heute deutlich souveränere Herr Rautiainen darf sich mit den Jungs des ‚Kopfschuss-Trios’ bei ‚Elegie’ und ‚Hartes Land’ über kräftigen Applaus freuen. Sonata Arctica legen noch einen drauf: Auch wenn die Finnen-Welpen mitunter noch etwas staksig wirken, wickelt Sänger Tony Kakko die Menge mit seiner dynamischen, variablen Stimme und kraftvollen Balladen wie ‚Replica’ oder ‚Full Moon’ um den Finger. Angesichts der tollen Stimmung hier herrscht auch bei Nightwish schon gute Laune. Tuomas jongliert auf einem wackeligen Stuhl, auch wenn Marco ihn eindringlich vor der ‚Eier-Guillotine’ warnt. Nebenan platzt Jukka bei Tarja herein, blickt suchend um sich und fischt schließlich triumphierend ein paar Flaschen aus einer Wanne mit Eiswürfeln. „Du hast also die ganzen Getränke gebunkert“, grunzt der Schlagzeuger mit vorwurfsvoller Miene und sucht grinsend das Weite. Auf der Bühne agiert das Quintett ebenso entspannt. Über das flotte ‚She Is My Sin’ und den herrlichen Schmachtfetzen ‚Sleeping Sun’ steuern Nightwish auf ihre erste Überraschung zu. Während Tarja verschwindet, um den roten Bühnenanzug zu wechseln, übernimmt Marco für ‚Symphony Of Destruction’ von Megadeth das Mikro. Weil die Band ihrem Bassisten inzwischen das Wort ‚Scheiße’ untersagt hat, versucht dieser zur Abwechslung George Bush in einer Aufzählung mit Osama Bin Laden und Saddam Hussein zu beleidigen. Die Cover-Version kracht heftig und leitet perfekt zum wuchtigen ‚Bless The Child’ über. Tarja bedankt sich persönlich bei den Leipzigern, während sie sonst sämtliche Ansagen Marco überlässt. Im Anschluss an diesen gefeierten Auftritt gibt es bei Nightwish nur strahlende Gesichter - und eine Party bis spät in die Nacht.

16.Oktober, Erfurt: Thüringer Grillexperten
Wer lange feiert, ist am nächsten Tag selten fit. Trotz gedämpfter Tonlage fliegen die Sprüche auf der kurzen Fahrt nach Erfurt trotzdem tief – von Frau Turunen unermüdlich übersetzt. So erklärt Marco, dass Nightwish die Dead Kennedys des Gothic Metal seien, was Tuomas locker kontert: „Ich wollte eigentlich, dass diese Band reinen Black Metal spielt, doch dann habe ich meine Selle an Satan verkauft und schreibe seitdem nur noch Kommerz-Kacke“, erklärt der Keyboarder mit gewohnt rätselhaftem Lächeln. Soviel Selbstironie spricht für den sensiblen Finnen, der sein ganzes Herzblut für Nightwish opfert. An der Halle angekommen, servieren die netten ‚Hühner’ von Chili Chicken-Catering zur Freude der Band heute Thüringer Rostbratwurst. Vorkocherin Ilka gewährt einen Einblick in ihrer täglich Küchenkalkulation: „Zwanzig Kilo Fleisch und jeweils fünfzehn Kilo Gemüse sowie Kartoffeln oder Nudeln, acht Salate, fünf Sorten Finger Food, acht Päckchen Kaffee, zwölf Kisten Bier, sechzehn Flaschen Wodka, sechs Pullen Kahlua, zwei Flaschen Jägermeister und Whiskey, anderthalb Kisten Rotwein sowie zwei Kisten Smirnoff Eis“, lässt die blonde Küchenfee wissen. „Außerdem noch literweise Milch, aber nur wenig Dessert.“ Trotz der leckeren Stärkung hängen Nightwish schlapp in den Seilen, doch die Thüringer lassen kein Schwächeln zu. „Wir sind Timo Rautainen und Trio Niskalaukaus und kommen aus Finnland“, versucht sich der bullige Frontmann der ersten Band erfolgreich an einer deutschen Ansage und kann damit den bislang dicksten Beifall der 4.500 Besucher absahnen. ‚Nyt On Mies!’ motiviert die einheimischen sogar zum Mitklatschen. Sonata Arctica geben ebenfalls Vollgas. ‚Victoria’s Secret’ wird als Unterwäsche-Song angekündigt und schlägt ebenso wie das rasante ‚The Cage’ auf Anhieb ein. Unter den Nightwish-Mitgliedern hellen sich die Mienen angesichts der wild tobenden Meute zusehends auf. Als die Band loslegt, klettern die Temperaturen auf Sauna-Niveau, da es dem DDR-Bau schlicht an einer Belüftung fehlt. „Bei Hitze spielt die Rasselbande immer gut“, merkt Ewo mitleidslos an und behält Recht. Denn seine Musiker haben offensichtlich eine Menge Spaß, was schon am ständigen Herumalbern von Emppu und Marco sichtbar wird. In Erfurt herrscht Hochstimmung. Gegen Ende des Auftritts fahren Nightwish ihre Klassiker auf. Bei ‚Ever Dream’ erweist sich Tarja als wahre Magierin, verleiht dem Song eine neue Intensität und unterstreicht mit ebenso unmutig-eleganten wie sicheren Bewegungen auch optisch ihre Ausnahmestellung in diesem Genre. Endgültig bringen ‚Wishmaster’, dessen Ende drei Takte von Black Sabbaths ‚Paranoid’ zieren, das aufpolierte ‚Dead Boy’s Poem’ und der Headbanger ‚Slaying The Dreamer’ den Laden zum Kochen, bis das Wasser von der Decke tropft. Den Erfurtern gebührt eindeutig der Titel für das beste Publikum, und so müssen auf der nächtlichen Fahrt nach Köln wider Erwarten doch ein paar Bierchen dran glauben.

19.Oktober, Köln: Rheinischer Frohsinn
In der Rheinmetropole stehen zunächst zwei Tage Ruhe an. Gerade für die Crew eine dringende Erholung, denn oft bekommt die Truppe kaum mehr als drei Stunden Schlaf. Die ganze Produktion durch Europa zu steuern, erfordert einen erheblichen Aufwand: „Wir sind mit zwei 38-Tonnern und einem Bus unterwegs“, erzählt der technische Leiter Bernd von Go Audio. „Zu unseren elf festen Technikern für Licht, Ton und Bühnenaufbau kommen jeweils noch sechzehn örtliche Helfer sowie vier so genannte ‚Rigger’, um die Motoren unter die Motoren unter das Dach zu hängen.“ Zusätzlich bringen die fünfzehn Musiker noch sechs eigene Techniker, ihr Management und die Vertreter der Buchungsagentur mit, so dass drei weitere Nightliner diesen Menschenauflauf kutschieren müssen. Im Gegensatz zur Mannschaft stellt diese lange Pause für die Band eher ein Hindernis dar. „Ich finde zwar jede Menge Ruhe, aber zwei Tage Nichtstun sind einfach zu viel“, stöhnt Tarja, und Tuomas fügt hinzu: „Mir fiel schon die Decke auf den Kopf“. Dafür kommt mit der Erholung eine entspannte Atmosphäre, was auch die Metal Hammer-Gewinner des ‚Meet & Greet’ feststellen dürfen. „Die Band war sehr freundlich, offen und hat geduldig unsere Fragen beantwortet“, berichtet Andreas Thomae aus Euskirchen hinterher. „Auch ein Foto und Autogramme samt einem signierten T-Shirt haben wir bekommen!“ Für die Gäste plaudert Tarja aus dem Nähkästchen: „Früher musste ich mir so einiges gefallen lassen. Bei den Aufnahmen zu ‚Oceanborn’ etwa saß ich irgendwann heulend auf dem Boden, während die Jungs mich betrunken anbrüllten: ‚Sing, Schlampe, sing!’“ Tuomas versuchten Einspruch bügelt seine Sängerin, die heutzutage große Stärke und Selbstbewusstsein ausstrahlt, lachend ab. Ebenso fröhlich präsentieren sich die 4.000 Kölner und retten damit die Ehre des Westens. Irgendwie entdecken die Bands heute ihre witzige Ader. So kreiert Timo eine neue Ansage für ‚Zeit der steigenden Säfte’: „Der nächste Song handelt vom finnischen Wahnsinn, finnischer Natur und unserem finnischen Hobby: Im dunklen Wald Alkohol saufen!“ Seine Musikerkollegen kringeln sich vor Lachen. Da will der Frontmann der nächsten band nicht zurückstehen. „Wir sind nicht Iron Maiden aus England, wir sind Sonata Arctica aus Finnland!“ singt der Mann zu ‚Black Sheep’ und fordert mit seiner Truppe traditionell am Ende wieder laut nach Wodka. Die Späße überlassen Nightwish wie immer ihrer Seitenfraktion, aber plötzlich übernimmt Frau Turunen die Hälfte aller Ansagen. Ausgeruht liefert das Quintett eine brillante Vorstellung, auch wenn diesmal die Lichtanlage zickt. Zeit für das große Finale: Tarja hetzt die Treppe rauf und runter, um für das heftig bejubelte ‚Nemo’ zum ersten Mal in einem Kleid auf der Bühne zu erscheinen. Das folgende ‚Ghost Love Score’ erweist sich einmal mehr als absoluter Höhepunkt der Show: Dieses monumentale Epos erfährt eine fantastische Inszenierung, bei der sich plötzlich ein Wasservorhang von 1.000 Litern vor dem verblüfften Publikum nach unten ergießt und vier Konfettikanonen die Luft mit buntem Papier erfüllen. Die lautstarken Forderungen nach einer Zugabe erfüllt schließlich die Live-Granate ‚Wish I Had An Angel’ mit dröhnenden Gitarren. Nach ungefähr anderthalb Stunden ist dann aber endgültig Schluss. Gute Nacht.

Nach fünf Tagen Tour-Begleitung ist klar: Nightwish konnten sich als Musiker nochmals steigern, als Menschen blieben sich die Finnen jedoch treu. Sie sind immer noch die gleichen, charmanten, witzigen Chaoten wie auf der letzten Tournee. „Für uns verändert sich nur wenig“, findet Tuomas. „Die Versorgung ist besser, wir haben mehr Platz und müssen nicht mehr alles selbst machen. Doch egal, ob kleiner Club oder große Arena: Wir gehen auf die Bühne, geben unser Bestes und reisen dann zur nächsten Stadt.“

added by Robin on 08.05.06article also available in:  | printer friendly version

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