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[Original] GothicParadise.de: Nightwish - Nemo (2004) - Reviews

Quelle: GothicParadise.de
Autor: Grit

1. Nemo
2. Planet Hell
3. White Night Fantasy (Non Album Bonus Track)
4. Nemo (Orchestral Version)

Release: 19.04.2004
Label: Nuclear Blast


Nachdem NIGHTWISH ihre Arbeiten für ihr neues Album “Once”, welches im Juni veröffentlicht wird, im Frühjahr diesen Jahres beendet haben, liefern die fünf Finnen mit ihrer ersten Singleauskopplung „Nemo“ einen guten musikalischen Vorgeschmack für ihr neues Album.

Ganz im typischen NIGHTWISH Stil erklingen sanfte Klaviertöne zu mystisch, verzerrt im Hintergrund wirkenden Keyboardelementen, die den Titel „Nemo" einleiten. Nach dem Einsetzen der rockigen, rauen Gitarren und dem traumhaft klaren Gesang von Sängerin Tarja Turunen entführen NIGHTWISH ihre Zuhörer wieder einmal gekonnt in ein verträumtes Land aus raffinierten Klavierarrangements, wiedererkennbaren Gitarrenriffs, unterstützenden Schlagzeugrhythmen gepaart mit klassischem Operngesang. Der im guten Mid- Tempo gehaltene Gothic- Metal Song, wird stimmlich durch einen hellen Vokalchorus unterstützt und somit das glamouröse Gesamtbild abgerundet. Wer es lieber ruhiger mag, dem wird sicherlich die Orchesterversion von „Nemo" gefallen. Hierfür haben sich NIGHTWISH das London Session Orchestra und deren Chor zur Verstärkung ins Studio geholt. Darin kommt der Text und Tarjas Stimme zu hellen Streichern, Harfenklängen, später einsetzenden Pauken, Trompeten und einem für die tiefen Töne zuständigem Kontrabass, begleitet von verspielten, freundlichen Klaviermelodien und sanften Keyboardelementen, die für eine mystische Stimmung sorgen. Im Mittelteil werden Gitarrenliebhaber mit einem kurzen Gitarrensolo belohnt, welches von impulsiv einsetzenden Geigen abgelöst wird. „Planet Hell" erinnert mit seinem pompösen Chorgesang zu kraftvoll eingesetzten Streichern anfänglich an eine klassisches Opernstück. Durch das einsetzen der langsam schneller werdenden Drums wird das durch die Gitarren und den Bass typische Gothic- Metal Klangspiel eingeleitet. Dieses wird durch den tiefen, rauen Gesang von Sänger und Bassist Marco Hietala zusammen im gesanglichen Wechselspiel mit der hellen, ausdrucksstarken Stimme von Sängerin Tarja Turunens begleitet. Hingegen ist das fantasievolle, fast etwas märchenhaft wirkende „White Night Fantasy" ein ruhiges, balladenhaftes Stück, welches einen verträumten Gitarrenpart verbirgt. Zu ruhigen, hellen, eingängigen Keyboardmelodien, rauen und trotzdem sanften Gitarrenklängen wird der Songtext durch die extravagante Betonung in den Liedstrophen verspielt und leicht verpackt. Dafür zeigen NIGHTWISH im Refrain ihre gefühlvolle Power, die durch eine Zweitstimme noch verstärkt wird.

Fazit: Eine sehr gelungene Versüßung des Wartens auf das neue NIGHTWISH Album, die sicherlich jetzt schon viele Gothic- Metal Fans erfreuen wird.


Anspieltipps: Nemo, Planet Hell

added by Lonnie on 09.05.06article also available in:  | printer friendly version

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