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[Original] Zillo: Blindes Vertrauen - Wahre Gefühle (2004-06) - Articles

Blindes Vertrauen – Wahre Gefühle

Tuomas Holopainen ist ein waschechter Finne: Introvertiert, schüchtern und jederzeit von einem Hauch Melancholie umgeben. Selbst in einem Gespräch über sein neues Album ‚Once’ gewährt der Nightwish-Bandkopf zunächst nur zögernd Auskunft. Doch im Verlauf des Zillo-Interviews taut Tuomas langsam auf, so dass er immer tiefere Einblicke in sein Schaffen offenbart.

Das Phänomen
Nightwish sind ein seltenes Phänomen. Ausgerechnet in Kitee, einer Kleinstadt tief in der finnischen Provinz, entstand im Jahr 1996 beim Schein eines Lagerfeuers jene Band, die das Metal-Genre revolutionieren sollte. Die Anfänge wirken heute eher unscheinbar, obwohl bereits im folgenden Jahr ein Plattenvertrag mit dem heimischen Label Spinefarm zustande kam und das Debüt ‚Angels Fall First’ erschien. Auch wenn dieser erste Gehversuch heute vergleichsweise holperig klingt, ließ die ungewöhnliche Kombination aus melodischem Metal und dem opernhaften Sopran einer gewissen Tarja Turunen bereits damals aufhorchen. Der Song ‚Elvenpath’ gelangte auf einem Nuclear Blast-Sampler bis nach Deutschland und stach dort selbst etablierte Bands mit seiner frischen, innovativen Art locker aus. Andererseits began gleichzeitig eine erstaunliche Serie an Kritiker-Fehlleistungen im Zusammenhang mit Nightwish. So bescheinigte ein gewisser ‚Experte’ der Band beispielsweise ‚fehlendes kommerzielles Potential’, was anderen Schreiberlingen als warnendes Beispiel vor ähnlich peinlichen Prophezeiungen hätte dienen können. Schwamm drüber. Mit den folgenden Alben ‚Oceanborn’ (1999) und ‚Wishmaster’ (2000) katapultierten sich die Finnen weiter nach vorne. Die Verkäufe schnellten steil nach oben, und sowohl im Metal- wie auch im Gothic-Lager fanden sich geradezu fanatische Anhänger – aber auch erbitterte Feinde. Gerade für so manch konservative Altmetall-Chauvis oder stutenbissige Gothic-Girlies stellte vor allem die charismatische Sängerin Tarja mit ihrer klassisch ausgebildeten Stimme ein leuchtend rotes Tuch dar. Der Erfolg gab Nightwish Recht. Doch endlose Touren und interne Schwierigkeiten warfen einen Schatten auf die Band, zeitweise bis an den Rand der Auflösung. Als Resultat daraus klang ‚Century Child’ (2002) ungewöhnlich finster. Außerdem sang Tarja nun weniger opernhaft und fand in dem neuen Bassisten/ Sänger Marco Hietala (Tarot, Ex-Sinergy) einen männlichen Gegenpart. Aufgrund dieser Veränderungen reagierten anfangs viele Kritiker und einige Fans etwas verschnupft, doch angesichts weltweit stark gestiegener Verkaufszahlen und triumphaler Konzerte mit dem rauschenden Auftritt vor 8.000 Zuschauern in Oberhausen als Höhepunkt verstummten solche Unkenrufe schließlich sang- und klanglos. Auf der sehr intim gehaltenen Interview-DVD ‚End Of Innocence’ stellt Tuomas diese ersten Jahre aus seinem ganz privaten Blickwinkel vor und zieht somit gewissermaßen einen Schlussstrich unter die Vergangenheit.

Die Veränderung
Hier und heute steht die Veröffentlichung des vierten Nightwish-Albums ‚Once’ kurz bevor. Schon beim ersten Hörtest wird sofort klar: Erneut gelang es der Gruppe, sich zu verändern und weiterzuentwickeln, ohne dabei ihre Wurzeln zu verraten.
„Wir sind immer noch Nightwish“, zögert Keyboarder und Komponist Tuomas Holopainen nach einer kurzen Denkpause. „Wie wir die Gitarren nach vorne bringen, wird viele Leute erschrecken. Für mich persönlich stellt dies die größte Veränderung dar. Die Gitarren klingen erdiger und spielen eine dominante Rolle, unsere Songs orientieren sich stärker an den Riffs. Auf der anderen Seite steht das mächtige Orchester, das sich ebenfalls nicht überhören lässt. Dies könnte ein Schock für alle sein, die Nightwish für eine Keyboard-Metal-Band hielten.“ Tatsächlich bestätigt bereits der erste Song des neuen Werkes ‚Dark Chest Of Wonders’, mit seiner brettharten Gitarrenarbeit und dem fulminanten Orchester-Einsatz Tuomas’ Worte. Schließlich scheuten die Finnen diesmal gerade bei den klassischen Passagen weder Kosten noch Mühen und engagierten das London-Session-Orchestra, welches unter Kennern nicht erst durch den dritten Teil der Film-Trilogie ‚Der Herr der Ringe’ einen exzellenten Ruf genießt. Doch stellt sich nun die Frage, wohin die Keyboards verschwanden? „Sie sind die ganze Zeit da“, grinst der Finne vielsagend. „Vermutlich befinden sich auf ‚Once’ sogar mehr Keyboard-Einsätze als jemals zuvor, aber sie verstecken sich ein wenig. Das Orchester übernimmt große Teile ihrer Rolle, aber gleichzeitig spielt auch immer das Keyboard. Denn ich habe alle Orchester-Passagen gedoppelt, um einen zusätzlichen Effekt zu erhalten, wobei die Elektronik in den Hintergrund gemischt wurde. Darum bin ich bloß nicht so einfach herauszuhören.“

Der Frontmann
Es ließe sich auch kaum vermitteln, wenn sich ausgerechnet Herr Holopainen völlig ausgeschaltet hätte, der als einer der ganz wenigen Keyboarder sein Instrument am vorderen Bühnenrand platziert – obwohl er als eine eher zurückhaltende Person gilt. „Vielleicht bin ich tatsächlich ein Front-Keyboarder, darüber habe ich so noch gar nicht nachgedacht“, grübelt Tuomas. „Als es mit der Band losging, erschien es wie eine ganz natürliche Angelegenheit, dass ich vorne sein sollte, und dort blieb ich seitdem. Schließlich gründete ich die Band und schrieb damals wie heute alle Songs. Auch wenn ich wirklich sehr schüchtern bin, gefällt es mir sehr gut, dort zu stehen und direkt mit dem Publikum zu kommunizieren.“ Dennoch gibt es für den Bandkopf keinen Konflikt mit seiner Frontfrau, denn auf Tarja konzentriert sich auf und hinter der Bühne ein Großteil des Interesses.
„Dies war niemals ein Problem für mich“, betont Tuomas erneut. „Wer etwas über Nightwish weiß, kennt meinen Status. Tarja ist nicht nur als Sängerin, sondern auch als besonders schöne Frau der natürliche Fokus unserer Band. Ich überlasse ihr gerne die ganze Aufmerksamkeit und den Austausch mit dem Publikum, da ich dies niemals so gut machen könnte.“ Viele Frauen sehen durchaus auch in Tuomas ein sehr stattliches Exemplar von einem Mann. „Nächste Frage, bitte“, wehrt Herr Holopainen verlegen ab, fügt aber nach einer kurzen Pause hinzu: „Na gut, ich fühle mich geschmeichelt.“

Die Fotolawine
Zum Thema ‚Aussehen’ passt die lautstarke Kontroverse, welche sich an den aktuellen Bandfotos und dem vorab veröffentlichten Titelbild der Single ‚Nemo’ entzündete. Dabei gehören Vergleiche mit den ‚Piraten der Karibik’ noch zu den harmlosen Kommentaren.
„Wir waren eben im Urlaub“, scherzt der Bandkopf selbstironisch. „Ich persönlich mag das Foto für ‚Nemo’ sehr, und Tarja findet, sie sieht darauf besser als jemals zuvor aus. Wir hatten noch nie ein Bandfoto auf einem Cover, also schien es eine gute Gelegenheit dafür zu sein. Meine Grundidee dafür war ein Bild wie einem altmodischen Filmplakat mit Humphrey Bogart und Katherine Hepburn. Also bearbeitete der Künstler unsere Gesichter nach dieser Vorgabe. Leider erhielten wir dafür eine Menge negativer Reaktionen.“
Mit diesem Konzept im Sinn sieht das Bild doch gleich etwas weniger scheußlich aus. Doch neben geschmacklicher Kritik, die Tuomas ohne Einschränkung akzeptiert, sah sich die Truppe auch einer Lawine von Engstirnigkeit und üblen Schmähungen ausgesetzt. „Vermutlich haben die Leute inzwischen einfach bestimmte Erwartungen an unser Aussehen“, überlegt Tuomas. „Da wir aus Finnland kommen, müssen wir natürlich blass sein, und im Hintergrund liegt ein Schneehaufen herum. Außerdem kam der Vorwurf, wir hätten unsere Seelen verkauft und mit diesen Bildern auf den amerikanischen Markt geschielt. So etwas tut weh, auch wenn es der letzte Scheiß ist. Warum muss alles in enge Schubladen geworfen werden? Die Behauptung, wir würden den Metal verraten, weil wir unsere Haare nicht offen tragen, erscheint dagegen geradezu lustig.“ Geht es noch? Bei einigen so genannten ‚Fans’ brennen anscheinend sämtliche Sicherungen durch, sobald ihre Idole etwas Neues probieren und den Pfad der ewigen Glückseligkeit verlassen. Etwas mehr Offenheit könnte wirklich nicht schaden, selbst wenn einem der neue Look beileibe nicht gefallen muss.

Der Titel
Im Gegensatz zur Single sollte das dezente Titelbild’ von ‚Once’ kaum derartig heftig Proteste provozieren, obwohl es von der bisherigen Formel ‚naiver’ Malerei abweicht. „Ich wollte diesmal weg vom Schema der letzten Alben“, bestätigt der Finne. „Es sollte ein Foto sein mit hellen Farben wie in einer verschneiten Landschaft und einem gefallenen Engel, egal wie sehr die Idee nach einem Klischee klingt. Auf dem Textheft befindet sich auch nur die Grafik, weil unser Schriftzug auf die CD-Hülle gedruckt wird. Dieses Bild kam mir von irgendwoher in den Kopf, ohne dass es selbst für mich zunächst eine tiefere Bedeutung hatte. Wenn ich jetzt das Bild betrachte und dazu die Musik höre, stelle ich fest, dass es einige Songs wie ‚Higher Than Hope’ oder ‚Dead Gardens’ sehr gut repräsentiert. Trotzdem bleibt es einfach nur ein schönes Bild ohne tieferen Sinn.“
Im Gegensatz dazu bedeutet der Titel ‚Once’ dem Musiker sehr viel.
„Mir war schon vor zwei Jahren klar, dass dieses Album nur ‚Once’ heißen konnte“, erzählt Tuomas. „Die Gründe dafür will ich jedoch nicht veröffentlichen. Jeder, der diesen Artikel liest, denkt dann nämlich das Gleiche, was den Namen ‚Once’ letztlich seines Geheimnisses berauben würde. Genauso verhält es sich mit meiner Lyrik. Für mich liegt der Reichtum in den verschiedenen Interpretationen jedes einzelnen Lesers, und dies in Bezug auf die Texte oder Song-Titel sowie das gesamte Artwork. Warum sollte ich den Menschen ihr Vergnügen nehmen, indem ich den Inhalt meiner eigenen Gedanken dazu offenbare?“

Das Video
Steht ein Video, wie es Nightwish für ihre erste Single ‚Nemo’ aufnahmen, nicht im scharfen Widerspruch zu der letzten Aussage? Gerade die scheinbar harmlosen kleinen Clips verdrängen doch nachhaltig alle eigenen Bilder aus den Köpfen. Dabei betont Tuomas, dass ‚Once’ aus elf Soundtracks besteht, die regelrecht Kurzfilme in den Gedanken der Hörer entstehen lassen sollen. „Die Gefahr besteht natürlich“, gesteht der Finne ein. „Ich hoffe aber, dass genügend Raum für eigene Gedanken bleibt. Zumindest stammt das ursprüngliche Skript des ‚Nemo’-Videos aus meiner eigenen Feder, also reflektiert es zumindest teilweise die Atmosphäre des Songs und meine Gefühle dazu. Den fertigen Clip habe ich allerdings selbst noch nicht gesehen, und der Regisseur wollte einige Änderungen. Ein Filmprofi kennt sich eben besser mit den Notwendigkeiten aus, aber was ich bisher sah, stellte mich zufrieden. Es orientiert sich eng an der Musik, und die in ‚Nemo’ verborgene Melancholie tritt zum Vorschein.“
Bricht in dem Song mit dem lateinischen Wort für ‚Niemand’ (‚Nemo’) etwa wieder Tuomas’ traurige Seite hervor? Der Musiker steht ja in dem Ruf, mitunter ein schwermütiger Zeitgenosse zu sein. „Bin ich das? Sag du es mir“, entgegnet der Künstler. „Für mich ist die Musik ein Weg, durch mein Leben zu kommen. Wenn ich alle schlechten Gedanken in die Lieder packe, bekomme ich meinen Kopf frei. Dann kann ich mich ein wenig glücklicher mit mir selbst fühlen. Mit ‚Nemo’ verhält es sich genau so.“
Die Tendenz zu Selbstzweifeln bei ihrem Bandkopf verleitete selbst Tarja in der Vergangenheit zu einem kleinen Ausbruch: “Ich könnte ihn manchmal richtig schütteln, wenn sich Tuomas nicht richtig freuen kann“, erzählte die Sängerin am Telefon.

Die Skeptiker
Umso überraschender wirkt es deshalb, wie sehr sich Tuomas mit ‚Once’ zufrieden zeigt. „Zum ersten Mal bin ich fast hundertprozentig glücklich mit meinem Werk“, freut sich der Komponist. „Im Gegensatz zu den letzten Alben verlor ich bei ‚Once’ niemals das Vertrauen in das Ergebnis, vom Anfang der Aufnahmen bis zum letzten Tag der Fertigstellung.“ Dieses Selbstvertrauen kann Herr Holopainen derzeit gut brauchen, da sich beim Studio-Report doch einige Kollegen ein wenig skeptisch zeigten, die sich beispielsweise an der größeren Komplexität der neuen Stücke störten. „Gott sei Dank ist ‚Once’ keine Easy-Listening-Scheibe!“ ruft Tuomas erleichtert aus. „Mit der anfänglichen Skepsis verhält es sich jedes Mal so. Das lief bei ‚Century Child’ keineswegs anders. Und das ist gut so. Denn ich will den Leuten und mir selbst eine echte Herausforderung bieten. Sollte mir jemand sagen, dass er sich nach dem ersten Durchgang bereits an alle Songs erinnert und jedes Detail kennt, hätte ich versagt. Hoffentlich sind die Hörer beim ersten Mal erstaunt und erinnern sich nur an ein Chaos. Dabei soll ihr Interesse aber soweit gefangen sein, dass sie die CD immer wieder anhören und sie so langsam für sich entdecken, damit das Vergnügen lange anhält. Man muss dem Album nur mehr als eine Chance geben.“
Was manchen irritieren mag, ist das Fehlen von Referenzen, da ‚Once’ in seiner eigenartigen Kombination aus Metal und Soundtrack bisher so ziemlich einzigartig in der Musiklandschaft steht. „So sehe ich es selber gerne“, stimmt der Musiker erfreut zu. „Ohne arrogant wirken zu wollen, denke ich, mit ‚Once’ etwas Einzigartiges geschaffen zu haben. Es ist uns gelungen, dieses ganze Chaos zu vereinen und dabei immer noch wie eine Heavy-Metal-Band zu klingen, ohne diesen pseudo-künstlerischen Anspruch. Einige Leute versuchen, mit möglichst vielen Elementen und Orchestermusikern so richtig tiefgehendes, intellektuelles und besonders künstlerisch wertvolles Zeug zu kreieren.“ Namen will Tuomas leider nicht nennen und fährt fort: „Wir sind dagegen immer noch einfach nur fünf Schulfreunde geblieben, die ihre Lieblingsmusik spielen.“

Das Vertrauen
Wenn Tuomas von ‚Chaos’ redet, entsteht zunächst Verwirrung, denn eigentlich klingt ‚Once’ recht aufgeräumt und kaum wie eine Free-Jazz-Session. „Ich meine damit einfach nur die Fülle des Materials und die verschiedenen Elemente“, stellt der Finne klar. „Ich selbst habe eine Vision des fertigen Songs in meinem Kopf, aber für die anderen war es das reinste Chaos. Im Probenraum musste ich den Jungs immer wieder sagen: vertraut mir einfach. Bei einem Stück wie ‚Ghost Love Score’ schienen die Einzelteile niemals Sinn zu ergeben. Da gab es für mich viel Überzeugsarbeit zu leisten und auf die kommenden Orchester-Elemente zu verweisen. Es tat mir leid, wie sehr sie sich diesmal blind auf mich verlassen mussten, und ihr großes Vertrauen ehrt mich zutiefst. Besonders als mir Tarja nach den Aufnahmen erklärte, dass es für sie die bisher beste Erfahrung war, auf ‚Once’ zu singen, ging mir das Herz auf. Ich war extrem geschmeichelt, und dieser Kommentar lässt mich wahrscheinlich zehn Jahre länger leben.“

Die Katastrophe
Neben dem Problem, seinen Mitmusikern große Geduld abzuverlangen, stand Tuomas aufgrund der komplexen Produktion noch vor andere Schwierigkeiten. Dabei fungierte der Finne erneut selbst als Produzent. „Unser Sound-Techniker Mikko Karmilla war zeitweise völlig ratlos“, grinst Herr Holopainen im Nachhinein fies. „Ihm gingen einfach die Kanäle aus. So galt es alleine für ‚Ghost Love Score’ 170 Kanäle zu mischen.“ Blind Guardian bitte hinten anstellen. Doch nur um Haaresbreite entgingen die Arbeiten einer ausgewachsenen Katastrophe. „Am Ende der Aufnahmen in Kitee erlebten wir einen eiskalten Moment“, erinnert sich der Keyboarder fröstelnd. „Bei den finalen Keyboard-Einspielungen stellten Tero, unser Co-Produzent, und ich eine Kerze auf einen Lautsprecher, um die richtige Stimmung zu erzeugen. Als wir das Studio todmüde verließen, vergaßen wir die brennende Kerze einfach. Am Morgen danach erzählte uns ein Hausmeister von Rauch im Studio, doch zum Glück hatte sich die Kerze nur durch den Lautsprecher hindurch geschmolzen und war dann von selbst erloschen. Es stinkt dort noch heute nach Rauch.“ Glück im Unglück.
Wie auch immer ‚Once’ bei den Fans ankommt, wird sich zeigen müssen. Es steht jedoch fest, dass sich Nightwish treu geblieben sind.
„Wenn man ehrliche Musik macht, die von Herzen kommt, lässt sich das auch hören“, meint Tuomas überzeugt. „Ein netter Pop-Song klingt aufgesetzt, auch wenn das Wort ‚Liebe’ an der richtigen Stelle auftaucht. Unsere Stärke ist die Ehrlichkeit. Egal wie seltsam oder kompliziert die Musik wirken mag, die Gefühle dahinter sind echt.“ So folgen hoffentlich möglichst viele Tuomas’ abschließendem Wunsch: „Gebt ‚Once’, selbst wenn es neben ‚Einst’ auch ‚Einmal’ bedeuten kann, mehr als einen Versuch.“ Es lohnt sich!

added by Lonnie on 07.05.06article also available in:  | printer friendly version

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